Chateau Noisy
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Seit 1991 verfällt dieses wunderschöne Spukschloss in den Ardennen. Erbaut wurde es 1866-1907 im neugotischen Stil. Im 2. Weltkrieg von den Nazis besetzt, diente es danach noch als Ferienwohnheim und Schule. Das Chateau hat ca. 500 Fenster und der Glockenturm eine Höhe von 56 Metern. Das unweit gelegene Schwesternschloss, Chateau Veves kann besucht werden.
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Beelitzer Heilstätten
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Erbaut wurden die Beelitzer Heilstätten zwischen 1898 und 1930. Lungenkranke Patienten suchten hier Heilung und Erholung. In beiden Weltkriegen wurden kranke und verwundete Frontsoldaten untergebracht. Für die selben Zwecke nutzten die sowjetischen Besatzer nach dem 2. Weltkrieg diese Anlagen. Die wunderschönen Gebäude sind zu einem grossen Teil zerfallen und zerstört...
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Caserne Abbatucci
In Frankreich, unweit von Mühlhausen (Volgelsheim) steht diese alte Kaserne. Einige Gebäude der Anlage wurden bereits renoviert. Bestimmt nur eine Frage der Zeit, bis die Spuren dieser militärischen Einrichtung ganz verschwunden sind.
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Balestrino, das verlassene Dorf in Ligurien
Sanatorio di Piotta, Tessin
Das "Deutsche Haus" am Luganer See
Vor ungefähr 40 Jahren wurde das kleine Dorf Balestrino von einem Erdrutsch bedroht und von seinen Bewohnern verlassen. Die Häuser sind von Rissen durchzogen und teilweise schon eingestürzt. 2008 wurde hier ein Teil es Hollywood - Films "Tintenherz" nach dem Buch von Cornelia Funke gedreht.
Zur Behandlung von Tuberkulose wurde dieses Sanatorium in 1200 Metern Höhe im Jahre 1905 eröffnet. Der Gründer war Dr. Fabrizio Maffi. Anstrengungen seitens des Kantons Tessin zur einer neuerlichen Nutzung des Gebäudes scheiterten bisher. Die einstige prunkvolle Einrichtung des Sanatoriums lässt sich heute nur noch erahnen. Quelle: oltrelefinestre.com
In Agra, oberhalb des Luganer Sees wurde dieses Lungensanatorium als Zweigstelle der "Deutschen Heilstätte Davos" 1914 eröffnet. Es erlangte rasch einen hervorragenden Ruf, der allerdings durch den Chefarzt, der 1935 in Agra eine NSDAP Ortsgruppe gründete wieder zunichte gemacht wurde. Nach dem 2. Weltkrieg begann der Niedergang des Sanatoriums, beschleunigt durch das Aufkommen von Antibiotika zur Behandlung von Lungenkrankheiten. Bekannte Zeitgenossen weilten in Agra, auch Erich Kästner der hier "Der kleine Mann" schrieb. Quelle: ticinArte.ch
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Die Psychiatrie in Cogoleto
Unweit von Genua (Italien), im Hinterland von Cogoleto liegt dieses riesige Gelände, teilweise noch von Patienten belegt. Leider konnte ich dieses Mal nur zu einem der Gebäude vordringen. Aber es führen bekanntlich viele Wege nach Rom...
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Consonno - wie aus einem Märchen
Von dem Mailänder Industriellen Mario Bagno wurde das Dorf Consonno 1962 erworben und dem Erdboden gleichgemacht. Es entstand ein riesiges Freizeitzentrum mit Hotel, Bäder, Tanzsaal und Kinderpark. Die "Stadt der Spielzeuge" wurde von vielen Menschen besucht bis Consonno 1976 nach einem Erdrutsch nicht mehr über die Straße zu erreichen war und dadurch unrentabel wurde. Von seinem Reiz hat es bis heute nichts verloren.
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Craco - die Geisterstadt in Süditalien
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Die im Mittelalter entstandene, in Fels gebaute Stadt wird heute nur noch von Vögeln bewohnt. 1891 lebten noch 2000 Menschen in dem Ort. Die Lebensbedingungen wurden durch Erdbeben und Dürre immer schlechter und daher wanderten viele Einwohner aus. 1991 wurden durch einen Erdrutsch viele Häuser zerstört und die letzten Bewohner umgesiedelt. Einige Szenen des Films " Die Passion Christi" von Mel Gibson wurden in Craco gedreht.
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Belchite, die zerbombte Stadt
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Aus strategischen Gründen wurde Belchite, 50 km südlich von Saragossa gelegen, im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) vollkommen zerstört. Am 24. August 1937 rückte eine republikanische Streitmacht mit 25 000 Mann in Belchite ein. Die Schlacht, in der 2000 Mann heftigen Widerstand leisteten, dauerte über eine Woche und wurde unter Einsatz von Kanonen, Dynamit und Bajonetten geführt. Tausende kamen ums Leben, Gefangene wurden keine gemacht! Ein nutzloser Sieg. Franco befahl, die Stadt unverändert zu lassen. Die zerstörte Stadt macht einen betroffen und zeigt einem erschreckend die Fratze des Krieges. (Quelle: Ralph Hug, WOZ, Schweiz)
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Das Sanatorium von Pedrosa
Auf einer kleinen Halbinsel vor Santander an der spanischen Atlantikküste befindet sich das Sanatorium von Pedrosa. Die Isla de Pedrosa ist mit ihrem Park ein beliebter Ausflugsort für Einheimische. Das alte Sanatorium ist in einem schlimmen Zustand und nur mit Vorsicht zu begehen. An einigen Details, wie der Treppe mit den Wappen, kann man sich das frühere Aussehen vorstellen. Das zerfallene Theater fand ich durch Zufall, hier legten früher Schiffe an.
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Stillgelegte Seilbahn und ehemaliges Hotel am Vesuv
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Am Vesuv gibt es noch mehr zu sehen als den Vulkankrater. Überreste der Drahtseilbahn samt Station, die 1955 wegen der Kosten stillgelegt wurde sind noch vorhanden. Auch eine Gondel ist noch da!
Das weltberühmte Volkslied "Funiculi Funicula" handelt von der ersten Standseilbahn, die 1880 gebaut und bei einem Vesuv-Ausbruch 1944 zerstört wurde. Unweit davon das ehemalige Hotel Eremo, dass mit Sicherheit schon bessere Zeiten gesehen hat.
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Ehemalige Psychiatrie von Volterra
Sie muß früher riesig gewesen sein, die Psychiatrie von Volterra. Zum Glück fand ich auch einige Gebäude tief im Wald aber meine Enttäuschung war groß: Teilweise nicht mehr zu betreten, unbegehbar, alles ausgeräumt und zerstört. Ein paar Jahre war ich zu spät... Es müssen, den Überlieferungen nach schlimme Zustände hier geherrscht haben. Der bekannteste Insasse war Oreste Nannetti, der seine Geschichte im Innenhof der Anstalt mit seiner Gürtelschnalle in den Putz geritzt hat.
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