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Der Spreepark im Plänterwald, Berlin
Als einziger ständiger Rummelplatz der DDR wurde der Vergnügungspark 1969 als "VEB Kulturpark Berlin" eröffnet. Zu dieser Zeit strömten jährlich bis zu 1,5 Millionen Besucher in den beliebten Park. Nach dem Mauerfall gingen die Besucherzahlen rapide zurück und der Spreepark wurde dann 2001 geschlossen. Auf den Internetseiten von Christopher Flade kann man sich ausführlich über die spannende Geschichte des Parks und deren Hintergründe informieren.
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Ermida da Virxe da Sela, Spanien
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In der Nähe der Stadt Baiona in Nordwestspanien am Cabo Silleiro erheben sich an der Küstenstraße militärische Befestigungsanlagen. Nach der mühsamen Besteigung kommt man zu den ehemaligen Ünterkünften und Sanitäreinrichtungen. Den Eingang zu der Anlage ziert ein steinernes Tor. Anscheinend war hier einmal eine "Batterie J 4" stationiert.
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Forte da Graca in Elvas, Portugal
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Über der Garnisonsstadt Elvas an der spanischen Grenze, erhebt sich das mächtige Forte da Graca. 1794 wurde die Festung fertiggestellt, die zur Verteidigung gegen die Spanier diente. In den letzten Jahrzehnten wurde das Fort als Militärgefängnis genutzt. Die Anlage ist sehr beeindruckend und ohne Graffiti, das findet man leider selten.
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Der Ankerfriedhof auf der Ilha de Tavira
Die Stadt Tavira, heute vom Tourismus geprägt, war einst der wichtigste Hafen an der Algarve. Vor der Küste liegt eine Sandbank, die Ilha de Tavira auf der sich ein einzigartiger Schiffsanker Friedhof befindet. Durch die Verlagerung der Thunfischschwärme mussten die Fischer von Tavira den Fischfang und ihre Boote aufgeben. Wie zum Gedenken versenkten sie die Anker im Sand der Ilha de Tavira.
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Das Schiffswrack von Milfontes
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In der Nähe der portugiesischen Stadt Vila Nova de Milfontes verrostet dieser Schlepper am Strand. Nach Informationen im Internet ( Frank Zillmann) kenterte dieses Boot am 11. Dezember 1996 bei einem schweren Sturm. Es soll sich um den holländischen Schlepper "Klemens" aus Leeuwarden handeln, der auf dem Weg ins potugiesische Portimao war. Dies war mein erstes Schiffswrack und deshalb ein besonderes Erlebnis.
Berliner-Spreepark.de
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Kloster Sao Francisco in Portimao
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In der portugiesischen Stadt Portimao an der Algarve befindet sich direkt am Hafen ein altes zerfallenes Kloster. Das Kloster Sao Francisco wurde 1530 gegründet und 1755 durch ein Erdbeben schwer beschädigt. Nach einem Feuer im Jahre 1884 verfiel das Kloster immer mehr und war schon 1911 eine Ruine. Besonders erwähnenswert ist der schöne Kreuzgang des Klosters. Quelle: urbexzone.wordpress.com
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Das KdF-Seebad Prora auf Rügen
Der "Koloss von Prora" auf der Ostseeinsel Rügen zwischen Sassnitz und Binz sollte jeweils 20.000 Menschen für 2 Wochen im Jahr einen Badeurlaub ermöglichen. Die NS-Organisation "Kraft durch Freude" (KdF) wollte durch einen günstigen Urlaub den Lebensstandard der Bevölkerung heben. 1935 wurde mit dem Bau begonnen, nach Ausbruch des 2. Weltkriegs wurden die Bauarbeiten eingestellt. Die baulich gleichen Gebäude ziehen sich fast 5 km am Strand entlang! Die Einrichtung war eher spartanisch. Die Anlage steht heute unter Denkmalschutz.
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Alte Fabrik bei Zingst
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Bei einer Kaffeepause kurz vor Zingst an der Ostsee entdeckten wir auf einem Parkplatz diese ehemalige Fabrik. Ich konnte nicht widerstehen und schaute mir die Gebäude von innen an. Unklar blieb, was hier einmal hergestellt oder vertrieben wurde. Vermutlich hat es mit Schiffen zu tun, die Motive der Deckenornamente im obersten Stock am Anbau des Hauptgebäudes lassen darauf schließen. Ansonsten waren die Gebäude leer.
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Das "Haus der Offiziere" in Wünsdorf
Vor den Toren Berlins liegt Wünsdorf. Nach dem 2. Weltkrieg war hier der größte russische Militärstandort auf deutschem Boden. Zu Kaiserzeiten wurde der Komplex als Truppenübungsplatz, Kaserne und Turnschule gebaut. Unter den Nazis wurde das Gelände als Heeressportschule zur Ausbildung von Unteroffizieren genutzt sowie ab 1943 als Lazarett. Nach dem Krieg diente es der Roten Armee als Kultur- und Vergnügungszentrum mit Schwimmhalle und Theater. Seit 1994 stehen die Gebäude leer.
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Die Geisterstadt Gairo Vecchio
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Im bergigen Hinterland von Sardiniens Ostküste, bei Lanusei liegt der ehemalige kleine Ort Gairo Vecchio, der einstige Hauptort des Tals. 1951 rutschte, nach schweren Regenfällen ein Teil des Hangs ab und verwüstete die kleine Stadt völlig. Die Bergregion war schon immer unruhig und heute noch muß man auf Felsbrocken achten, die auf der Straße liegen.
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Die Mine Ingurtosu, Costa Verde
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Im Westen Sardiniens, an der Costa Verde befinden sich die Überreste der Mine Ingurtosu. In diesem Gebiet wurde Zink, Silber und Blei gefördert. Die Mine war eine der wichtigsten auf Sardinien, um 1900 waren im nahen Dorf über 5000 Bergleute untergebracht. 1968 wurde Ingurtosu geschlossen.
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Das Sanatorium von Arliano
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Bei Arliano, nahe der Stadt Lucca zerfällt dieses interessant aussehende, ehemlalige Sanatorium. Das vorgebaute Gebäude ähnelt einem Schiff, dies wird durch die runden Elemente, die an Bullaugen erinnern noch verstärkt. Anfang der 30er Jahre wurde das Sanatorium für Lungenkranke eröffnet. Während des Krieges diente es als Lazarett. Danach wurde es wohl unrentabel. In den 90er Jahren versuchte man kurzzeitig Alkoholkranke und AIDS-Patienten unterzubringen. Seither stehen die Gebäude leer. Quelle: Matteo Bini
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